Die Bindegewebsmassage ist nach Definition eine alternativmedizinische Massage, bei der die Haut und das darunterliegende Fasziengewebe behandelt werden, um Krankheiten der inneren Organe lindern zu können. Die Massage basiert auf den Headschen Zonen und wird auch als subkutane Reflextherapie bezeichnet. Mit der Bindegewebsmassage lassen sich nicht nur Krankheiten von Gelenken behandeln, sondern auch diagnostizieren. Angewendet wird sie bei Leberentzündungen, rheumatischen Erkrankungen und Arthrose.

Bei welchen Krankheiten wirkt eine Bindegewebsmassage?

  • Venenentzündungen & Gefässerkrankungen
  • Entzündungen
  • Krebs
  • Rheuma
  • Ischialgien
  • Arthrose
  • Gelenkserkrankungen

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Wirkungsweise der Bindegewebs- und Faszienmassage

Die Massageform der Bindegewebs- und Faszienmassage nach Elisabeth Dicke legt sich die Headschen Zonen zu Grunde. Die Head-Zonen wurden im frühen 20. Jahrhundert durch den englischen Arzt Henry Head eingeteilt. Die verschiedenen Zonen des Körpers lassen sich einzelnen inneren Organen zuordnen. Da es sich bei der Bindegewebsmassage nur um eine äußerliche Anwendung handelt, sind die Nebenwirkungen sehr gering. Siehe auch Anti Cellulite Massage.

Übernahme von Kosten durch Krankenkassen bei Bindegewebsmassagen

Die Krankenkassen regeln die Übernahme von Kosten bei einer Bindegewebsmassage unterschiedlich. Bei Bindegewebsmassagen, die durch einen Arzt verordnet wurden, werden die Kosten für die Behandlung im Regelfall durch die Versicherung übernommen. Bei Faszienmassagen, die Sie durch einen nicht-qualifizierten oder anerkannten Masseur bekommen, übernehmen die meisten Krankenkassen nicht die Kosten für die Behandlung.