Massagen sind wohl die am häufigsten angewendete Behandlung im Wellness-Bereich. Jedes Wellnesshotel hat mindestens zwei verschiedene Formen der Massage im Spa Angebot. Das Angebot an Massagen ist groß, neben klassischen Ganzkörpermassagen und Entspannungsmassagen werden auch exotische Massagen wie die Lomi-Lomi-Massage aus Hawaii und die Ayurveda Massagen aus Indien immer beliebter. Die Dauer einer Massage kann von kurzen Teilkörpermassagen von unter 30 Minuten bis hin zu ausgedehnten Ganzkörpermassagen mit einer Zeit von über 120 Minuten reichen. Hier kommt es ganz auf die individuellen Vorstellungen des Wellnessgasts an.

Entspannung und Wohlbefinden durch Massagen

Hauptaufgabe der meisten Massagen ist die Lockerung der Muskulatur und somit auch die Entspannung des Geistes. Durch besondere Zusätze wie ätherische Öle, heiße Steine oder Schokolade und natürlichen Heilmitteln wie Moor oder Kräutern kann die Wirkung der Massage verbessert und verändert werden. Massagen mit Ölen spenden der Haut viel Feuchtigkeit und werden vor allem bei trockener Haut und einem schwachen Bindegewebe empfohlen. Bei Massagen mit erhitzen Mittel wie der Hot-Stone oder Hot-Chocolate Massage dringt die Wärme tief in das Körpergewebe ein und entspannt auch die Tiefenmuskulatur.

Massage ABC

Unter Akupressur versteht man eine Behandlung aus der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Die Anwendung ist mit der Akupunktur verwandt. Es werden aber keine Nadeln gesetzt, sondern bestimmte Druckpunkte der Haut aktiviert. Es lassen sich so zum Beispiel Schmerzen und andere Beschwerden lindern oder Stress abbauen. Es kann auch eine Diät  unterstützen.

Bei einer Cellulite Massage wird das Bindegewebe massiert an Bauch, Hüfte, Schenkeln und Beinen. Die sogenannte Orangenhaut wird hier behandelt und auch einer frühe Entstehung der Cellulite vorgebeugt.

Die Aromaölmassage ist eine besondere Ganzkörpermassage. Der Körper wird entspannt und wirkt entspannend auf das allegemeine Wohlbefinden. Verschiedene ätherischen Öle, wie Rosenöl und andere wirken bei Muskelverspannungen, Darmbeschwerden, Kopfschmerzen und Stresss oder Schlafstörungen, Nervenleiden und Angstzuständen.

Die Abhyanga-Massage gehört zum Ayurveda („Wissen vom Leben“), als Bestandteil der traditionellen indischen Heilkunst. Abhyanga gilt als Ursprung der Massagen und bedeutet so viel wie „Einsalben“. Öle werden auf der Haut verteilt und mit Streichungen einmassiert. Dadurch sollen Giftstoffe aus dem Körper geführt werden und Bioenergien (Doshas) reguliert werden. Das Ziel ist es, Krankheiten zu vermeiden.

  • Beinvenen-Entstauungsmassage

Auch Entstauungsmassage genannt, die auch als Lymphdrainage bekannt ist. Hierbei wird der Lymphfluss in den Beinvenen angeregt. Durch sanfte Griffe durch den Therapeuten soll das Gewebewasser reguliert werden und gut durch die Venen fließen. Ziel ist eine Linderung von Schmwerzbeschwerden und eine Entspannung.

Die Bindegewebsmassage wurde 1929 von Elisabeth Dicke entwickelt. Es geht dabei um eine alternativmedizinische Massage. Die naturwissenschaftlichen Erkenntnissen sind nicht estätigt und basieren auf dem Konzept der Headschen Zonen.

  • Breussmassage

Diese Breussmassage wurde von dem Österreicher Rudolf Breuß (1899-1990) entwickelt. Ziel ist hier das unterversorgte Bandscheiben gestärkt und regeneriert werden. Daher wird sie auch Bandscheiben- Regenerationsmassage genannt. Bei der Anwendung wird besonders die Wirbelsäule  durch sanfte Massagen am Kreuzbein entspannt beziehungsweise gestreckt.

  • Bürstenmassage

Die Bürstenmassage ist eine manuelle Massage mit zuhilfnahme einer bestimmten Körperbürste aus Naturborsten. Zusätzlich wird mit einem Luffaschwamm oder weiteren Massageprodukten aus Naturfasern wie Sisal weiter massiert.

Die Fußreflexzonenmassage wird auch Fußreflexzonentherapie genannt. Sie ist eine spezielle Anwendung der Reflexzonenmassage, bei der bestimmte Zonen der Fußsohle mit der Hand stimuliert werden. Die Fußreflexzonenmassage nimmt an, dass die Füße über Nervenbahnen mit allen Organen des Körpers verknüpft sind. Zum Beispiel soll der der große Zeh mit der Hirnhälfte der gleichen Seite verbunden sein oder eine bestimmte Zone am Fußballen mit dem Herzen.

Die Ganzkörpermassage hilft bei körperliche Verspannungen und Blockaden. Die ideale Art um zur Entspannung zu kommen. Massiert werden in der Regel der Rücken inklusive Schultern und Nackenbereich, die Arme und Hände, die Beine und Füße, sowie Kopf bzw. Gesicht, das Dekolleté und Brustmuskel, sowie der Bauch.

  • Handreflexmassage

Die Handreflexzonenmassage ist eine Reflexzonenmassage und wirkt wie eine Fußreflexzonenmassage. Durch die indirekte Massage auf Organe können Schmerzen gelindert werden oder ist eine Verdauungsförderung oder Konzentrationssteigerung möglich.