Trinkkur

Die Kur mit Heilwasser zur besseren Verdauung

Damit Beschwerden gezielt behandelt werden können, empfiehlt sich eine Trinkkur. Körper und Seele erfahren durch Heilwasser-Trinkkuren ein besonderes Wohlbefinden. In der Regel können diese Wässer auch jeden Tag und in größeren Mengen getrunken werden. Dabei werden viel Flüssigkeit und Mineralstoffe aufgenommen. Zugleich wird auch von der lindernden, vorbeugenden und heilenden Wirkung des Heilwassers profitiert. Wasser mit Zimmertemperatur ist besonders gut verträglich. Bei Verdauungsstörungen sollte ein Heilwasser morgens auf nüchternen Magen bzw. vor den Mahlzeiten getrunken werden. Über den Tag verteilt getrunken, wirkt Heilwasser am besten. Denn regelmäßige kleinere Mengen sorgen dafür, dass die Wirkstoffe optimal aufgenommen werden.

Wie stark ein Wasser wirkt, lässt sich durch die Trinkmenge, die Trinkgeschwindigkeit und die Temperatur des Wassers beeinflussen. Je mehr Sie trinken, je schneller Sie trinken und je kälter das Wasser ist, desto stärker ist der auf den Körper ausgeübte Reiz.Aufgrund ihres hohen Mineralstoffgehaltes sind Heilwässer ideal, um mit dem Schweiß ausgeschiedene Mineralstoffe nach dem Sport zu ersetzen. Diese besondere Kurform wurde bis ins 20. Jahrhundert hinein als Unterstützung bei vielen Krankheiten verordnet, um zu deren Linderung beizutragen und war die Kur, welche in Deutschland und den jeweiligen Kurorten am häufigsten praktiziert wurde. Bis heute ist sie noch ein wichtiger Bestandteil bei solchen Prozessen.

Trinkkur und Wellnessreisen im “Tal der sprudelnden Quellen”

Bad Pyrmont, das “Tal der sprudelnden Quellen”, hat einen reichen Schatz an natürlichem Heilwasser. Hier gibt es das seltene Vorkommen von zwei verschiedenen Heilwasserarten: Die Calcium-Magnesium-Sulfat-Hydrogencarbonat-Säuerlinge treten am Bomberghang natürlich sprudelnd zu Tage. Der unterschiedliche Mineralstoffgehalt der Pyrmonter Heilquellen in Niedersachsen ermöglicht ein breites Anwendungsspektrum:

Die Heilwässer mit natürlichem Kohlensäuregehalt werden bei funktionellen Erkrankungen der Verdauungsorgane empfohlen ( Friedrichsquelle, Helenenquelle in Hessen, Wolfgangquelle in Baden Württemberg, Trampel’sche Quelle). Die Calcium-Magnesium-Sulfat-Hydrogencarbonat-Säuerlinge eignen sich zur Vorbeugung von Eisenmangelzuständen, Förderung der Diurese bei urologischen Erkrankungen, alimentärer Calcium-Mangelzustände und bei Osteoporose sowie als begleitende Behandlung von allergischen Erkrankungen (Friedrichsquelle, Bad Pyrmonter Helenenquelle). Zur Unterstützung der Harnausscheidung wird der Hyllige Born, die älteste und berühmteste Heilquelle, empfohlen .

Die Natrium-Chloridhaltigen Heilquellen können angewendet werden bei orthostatischen Kreislaufregulationsstörungen und Kochsalz- und Flüssigkeitsmangel im Alter. Es wird empfohlen, dass die Trinkkur mit den Bad Pyrmonter Heilquellen ergänzend im Rahmen einer komplexen Behandlung bei einer stationären oder ambulanten Heilbehandlung erfolgt.

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