Das Balsam für Nerven und Gelenke

Als ein Kohlensäurebad wird ein Bad im medizinischen Sinne bezeichnet, welches aus kohlensäurehaltigem Wasser besteht. Die Durchblutung wird gefördert und das Nervensystem deutlich beruhigt. Zu den Krankheiten und Beschwerden, die somit behandelt werden zählen unter anderem Bluthochdruck, chronische Wunden oder Durchblutungsstörungen, sowie psychosomatischen Erkrankungen und Verbrennungen. Da diese Bäder eine hohe therapeutische Wirkung aufweisen, werden sie oft auch gemeinsam mit einer Kur in beliebten Kurorten in Deutschland, aber auch Tschechien, durchgeführt. Ein Kohlensäurebad kann sowohl als Teilbad als auch Vollbad durchgeführt werden. Es unterscheiden sich nur leicht die Wasser-Temperaturen. Bei einem Vollbad liegt die Temperatur zwischen 30 und 40 Grad, bei einem Teilbad zwischen 28 und 32 Grad. Balsam für die Förderung der persönlichen Vitalität. Woher wird die Kohlensäure gewonnen? Es gibt zwei Varianten. Variante eins beschreibt die Gewinnung durch einen Sauerbrunnen, welcher als Ursprungsquelle gilt. Die zweite Variante bezieht sich auf eine Mischanlage, in welcher Wasser mit Kohlensäure versetzt wird, um so ebenfalls den bekannten Effekt zu erzielen.

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Kohlensäurebad Erfahrungen, Ergotherapie und Schupp

Erhalten Erwachsene ein Kohlensäurebad als Therapieanwendung, dann nimmt ihre Haut das CO2 auf. Die Empfindlichkeit der Thermorezeptoren wird verringert und dadurch wird eine Wasser-Temperatur von etwa 30 Grad als äußerst wohltuend wahrgenommen. Insgesamt sinkt die allgemeine Körpertemperatur, wodurch sich Herzfrequenz und Stoffwechsel verlangsamen. Des weiteren wird der Blutdruck gesenkt und die Haut besser durchblutet. Normalerweise wird während eines Kuraufenthalts alle ein bis zwei Tage ein solches Bad angewendet. Die Dauer beträgt etwa 20 bis 25 Minuten. Handelt es sich jedoch um eine Langzeittherapie, dann wird solch ein Bad höchstens zweimal wöchentlich durchgeführt. Währenddessen wird geraten, dass sich der Patient nicht zu sehr bewegt, denn nur so kann eine Entfaltung von der Wirkung der CO2-Bläschen stattfinden. Der Kopf sollte bestmöglich über dem Rand der Wanne befinden, damit nicht allzu viel CO2-haltige Luft in die Atemwege gerät. An das Bad knüpft sich anschließend eine 30-minütige Ruhezeit.

Das Kohlensäurebad und Wellnessreisen in Deutschland und Tschechien

Da Kohlensäurebäder oft mit einer Kur einhergehen, gibt es in Deutschland beliebte Kurorte, die solch eine Therapie anbieten. Hierzu zählen Bad Wildungen in Nordhessen, Bad Krozingen in Baden-Württemberg, nahe des Schwarzwald und Bad Pyrmont in Niedersachsen. Egal ob mit dem beruhigenden Charme des Schwarzwalds oder dem bezaubernden Flair des Schloss Bad Pyrmont- Hier ist ein ausgewähltes Kohlensäurebad ein Garant dafür, dass die Gesundheit und die Lebensqualität gesteigert werden. Die bisherigen Erfolge sprechen deutlich für sich und werden die Kurorte auch noch zukünftig zu der Spitze zählen. Aber auch Tschechien kann sich mit seinem Franzensbad oder Marienbad sehen lassen. Hier kann inmitten von idyllischen Flüssen, dem Riesen- oder Erzgebirge, sowie wunderschönen Landschaften, ein erfolgreicher Kururlaub verbracht werden.