Fußreflexzonentherapie

Balsam für die Füße

Die Fußreflexzonen-Therapie hat ihren Ursprung in einer Massagebehandlung der Indianer. In den vergangenen Jahrzehnten ist daraus eine differenzierte Therapieform entwickelt worden, welche auch auf einer Gesundheitsreise positiven Anklang findet. Die Erkenntnis, dass die Fußansicht eines Menschen von der Seite, seiner sitzenden Silhouette ähnlich ist, bildet die Basis dieser Behandlung. Der linke Fuß entspricht somit der linken Körperhälfte und der rechte Fuß der rechten. Zu den Beschwerden, welche behandelt werden können, zählen beispielsweise Antriebsschwäche, Ekzeme, Heuschnupfen, Blasenentzündung, Schwindel, Wechseljahrbeschwerden, Schlafstörungen und Magenschleimhautentzündung. Bei der Fußreflexmassage wird der gesamte Fuß, also neben der Fußsohle auch der Fußrücken, beide Knöchelbereiche und die Ferse, mit einer speziellen Massagetechnik massiert. Grundsätzlich zählt die Fußreflexzonen-Therapie zu den Therapieformen, welche mit den Händen ausgeführt werden.

Vom jeweiligen Therapeuten werden die Reflexzonen geknetet, gedrückt oder gestrichen. All dies passiert in einer bestimmten Reihenfolge. Das Augenmerk wird auf Nägel und Haut, sowie die Druckempfindlichkeit, Fußgewölbe und Fußform, aber auch auf vegetative Reaktionen, wie zum Beispiel Schwitzen, gelegt. Auch die Puls- und Atemfrequenz werden berücksichtigt. In Heilpraktiker-Praxen wird diese Methode sehr oft angewendet und dient dem Finden von belastenden Körperzonen, beziehungsweise der Diagnose von Hinweisen, welche auf bestehende oder beginnende Erkrankungen hinweisen. Zwar gibt es noch keine wissenschaftlichen Studien, die den Erfolg belegen, jedoch sprechen die positiven Erfahrungen von Heilpraktikern und deren Patienten übereinstimmend für sich. Eine Befunderhebung wird zugleich mit der ersten Behandlung durchgeführt. Die Behandlung hat eine Dauer von etwa 30 bis 45 Minuten und findet in der Regel 2-3-mal wöchentlich mit ca. 6 bis 12 Sitzungen statt.

Bevor eine weitere Behandlung stattfindet, werden die jeweiligen Zonen überprüft. Sind diese behandlungsbedürftig, dann kommt es beispielsweise zu einer schmerzenden Reaktion. Der Heilpraktiker entwickelt auf dieser Grundlage dann ein Behandlungskonzept. Nach der Behandlung ist es nicht selten der Fall, dass es zu einer positiven Steigerung der Psyche, einer Anregung der Ausscheidungsprozesse und einer Verbesserung der Symptomatik kommt. Der Körper antwortet also auf die ihm zugeführten heilenden Reize.

Der passende Kurort, auch für Kneippkuren und Wellnessreisen

Eine Empfehlung ist die Praxis für Physiotherapie Annegret Hübner im Kurort Hartha in Sachsen. Dieser Ort bietet, inmitten des Tharandter Waldes, schon seit vielen Jahren Erholung und Ruhe. Nicht zuletzt das milde Hügellandklima leistet dazu einen entscheidenden Beitrag. In der Praxis wird die Theorie der Fußreflexzonentherapie hervorragend in die praktische Behandlung umgesetzt. Ein Besuch, der sich mehr als lohnenswert gestaltet. In dem Kurort werden zudem Kneippkuren angeboten, welchee im Rahmen der bekannten fünf kneippschen Säulen Wasseranwendungen, Vorträge, Übungen und Wanderungen, sowie Heilfasten und Nordic Walking durchführen. Unter anderen mit Hilfe des Forstamtes sind zwei Armbecken und insgesamt vier Wassertretstellen entstanden. Des weiteren gibt es einen schönen Nordic-Walking-Park.

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